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MehrWert Mensch

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laufend

Die rund 80 Führungskräfte des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren sind über das Projekt und die Umsetzungsplanung informiert und ihre Vorschläge wurden einbezogen. Trotz Hochphase der Pandemie konnten wir Workshops online durchführen, um mit Pilotteams den Beteilungsprozess für alle Mitarbeitenden zu testen, und wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung des Projektes zu sammeln.

Gesamtprojektziel:

Ziel des Projekts ist es, hierarchieübergreifend und zusammen mit allen Mitarbeitenden, Führungskräften und Ideengebern des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren ein gemeinsames Verständnis von "Guter Arbeit 4.0" zu entwickeln. Hierzu werden wir, insbesondere auch die mit der Einführung der eAkte einhergehenden, digitalen Veränderungen der nächsten Jahre, in einem breit angelegten Abstimmungsprozess hinterfragen und gestalten.

Einen zentralen Aspekt bilden dabei die sich verändernden Rollen von Führungskräften und Sachbearbeitungen. Die strategische Ausrichtung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren auf "Gute Arbeit 4.0" werden wir durch die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision und die Ausrichtung gemeinsamer Maßnahmen im Amt und der stadtinternen Kommunikation erzielen.


Kurzbeschreibung:

Die mit der Einführung der eAkte an Fahrt aufnehmende Digitalisierung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren bringt in den nächsten Jahren viele Veränderungen mit sich. Die Gestaltung "guter Arbeit" in einer zunehmend digitalen Welt (Arbeit 4.0) ist ein zentraler Qualitätsfaktor der umfangreichen Leistungen des Amtes mit den übergreifenden Zielen, allen Kölner*innen gemäß § 1 SGB XII ein würdevolles Leben und Teilhabechancen zu ermöglichen. Wir haben die Chancen und Risiken der Digitalisierung analysiert und stellen uns nun die Frage: "Wie wird sich unsere Arbeit und Zusammenarbeit ändern und zukünftig im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren darstellen?" Damit werden wir uns in dem Projekt "MehrWert Mensch" beschäftigen.

Was haben wir erreicht?

Wir mussten den Prozess coronabedingt zeitlich nachbessern und anpassen. In einer digitalen Woche im August 2020 haben wir alle Mitarbeitenden darüber informiert. Der anschließende Führungskräfte-Workshop wurde bis Oktober 2020 verfünffacht, um die Teilnehmendenzahl pandemiebezogen anzupassen.

Im Dezember 2020 sollten die ersten drei Pilotgruppen auf Gruppen- und Sachgebietsleitungsebene mit ihren Workshops an den Start gehen, die pandemiebedingt erst ab Februar bis März 2021 nur online durchgeführt werden konnten. Zuvor haben wir eine selbst entwickelte Webanwendung zur Ergebnissicherung programmiert, die auf Basis der Workshops der Pilotgruppen weiter entwickelt wurde.

Als ein weiteres Ergebnis der ersten Pilotgruppen hat sich herausgestellt, eine zweite Pilotgruppenphase einzuziehen, um den gesamten Bottom-up-Prozess bis zur Abteilungsebene zu testen und die Webanwendung final zu programmieren. Die zweite Pilotgruppenphase konnten wir im August 2021 erfolgreich abschließen. Seit Mitte September 2021 ist der Bottum Up Prozess in den Gruppen gestartet. Abhängig vom pandemiebedingten Mehrarbeitsaufkommen und der in den Teams vorhandenen technischen Ausrüstung, insbesondere mit Blick auf die Möglichkeiten digitale Teambesprechungen zu organisieren, gelingen die Arbeitsgruppen sehr gut.

In der eigens programmierten Webanwednung zur Ergebnissicherung finden sich bereits viele gute Ideen der Teams, mit Blick auf die eigenen Möglichkeiten Zukunft zu gestalten. Insbesondere Teambuilding Prozesse werden, aufgrund der sachlichen Arbeitsverdichtung durch digitale Formate als zunehmend wichtig erkannt, um das für jede effiziente Zusammenarbeit essentielle Vertrauen im Miteinander kontiunierlich weiterzuentwickeln. Übergreifend wird außerdem die Arbeitsplatzausstattung als wichtiger Zukunftsfaktor von unseren Mitarbeitenden identifiziert.

Wie geht es weiter?

Aufgrund der unterschiedlichen technischen Ausstattung und der zum Teil erheblichen, pandemiebedingten Mehrbelastung in den Teams, erhalten Gruppen bei Bedarf eine Fristverlängerung zur Durchführung ihrer Workshops. Sobald alle Ergebnisse auf Gruppenebene vorliegen, wird der Prozess auf Sachgebietsebene und anschließend auf Abteilungs- und Amtsleitungsebene gestartet. Gerade für Teams, die unter besonderen Belastungen stehen bzw. standen, sind wir zeitglich bestrebt, die Workshops vor Ort zu ermöglichen, um das implizite Teambuilding zu nutzen.

Ziel ist, zum 01.06.2022 den Prozess in den Sachgebieten vollständig gestartet zu haben, um diesen nach drei Monaten auf Abteilungsleitungseben und dann für das gesamte Amt auf Leitungsebene fortzusetzen. Das Projektende haben wir daher auf den 30.09.2022 verschoben.

Seit April 2022 führen wir regelmäßig Führungskräfte-Austauschveranstaltungen zur Begleitung der Veränderungsprozesse durch. Zusätzlich möchten wir mit diesen Veranstaltungen die kolligiale Beratung der Führungskräfte im Veränderungsprozess fördern und stärken.

Zuletzt aktualisiert am:
05.05.2022