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Verbundprojekt - Optimierung der Bauprozesse

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Status:
laufend

Aktuell schließen wir die Soll-Konzeption der Neu- und Instandsetzungsprozesse ab. Ab Oktober wollen wir die Definition der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung (AKV) und die anknüpfenden Prozesse für die einzelnen Bauprozesse der beteiligten Ämter erarbeiten.

Gesamtprojektziel:

Innerhalb des Verbundprojekts "Bauprozesse" wollen wir alle Bauprozesse (Neu-, Umbau-, Instand-, bzw. Generalinstandsetzung), von der ersten Anforderung des Produkts (Gebäude, Straßen, etc.) bis zu Übergabe bzw. Nutzung, in übergreifende Prozessstandards übertragen. Dabei arbeiten wir insbesondere die Anforderungen und Vorgaben, die sich aus der Gemeinde- oder Geschäftsordnung beziehungsweise festgelegten Partizipation der Politik, Aufsichtsorganen oder kraft Gesetzes ergeben, in die Prozessstandards ein.


Kurzbeschreibung:

Wir beschreiben und optimieren alle Bauprozesse in den Bereichen Hochbauten, Verkehr und Ingenieursbauwerke, Kultur, Schulen und weiteren nach einheitlichen Standards. Wir verbessern die Qualität unserer Bauleistungen, erreichen eine höhere Kosten- und Terminsicherheit und erhöhen damit die Zufriedenheit der Kölner*innen sowie der Kolleg*innen. Langfristig werden wir das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit unserer Verwaltung zurückgewinnen und jederzeit als leistungsfähige und fachkundige Bauherrin agieren.

Was haben wir erreicht?

Wir bereiteten das Gesamtprojekt auf Basis eines Phasenmodells vor, deren Arbeitsergebnisse jeweils aufeinander aufbauen. Nach Auftaktgesprächen mit den Beigeordneten der damaligen Dezernate für Mobilität und Liegenschaften und dem Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft haben wir eine konstituierende Sitzung und eine Informationsveranstaltung mit allen Beteiligten durchgeführt.

Die 1. Phase "Projektauftakt und Ist-Aufnahme" der Bauprozesse sowie die Plausibilisierung dieser Prozesse haben wir abgeschlossen. In den Phase 2 und 3 des Projekts haben wir Workshops zur Soll-Prozesserarbeitung mit dem Amt für Verkehrsmanagement, dem Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, dem Amt für Landschaftspflege und Grünfläche und dem Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau durchgeführt und dokumentiert. Dafür nahmen wir bestehende Arbeitsabläufe mit Schnittstellen und Handlungsfeldern auf.

Im zweiten Schritt untersuchten wir Möglichkeiten zur Verbesserung und entwickelten anschließend den Soll-Prozess, prüften Optimierungsansätze und schlugen Maßnahmen vor. Im aktuellen Abschluss der Soll-Prozesskonzeptionen für die Neu- und Instandsetzungsprozesse mit den beteiligten Dienststellen, der coronabedingt etwa vier bis sechs Wochen verzögert abgeschlossen wird, legen wir die zukünftigen Prozessstandards fest und dokumentieren die Ergebnisse.

Wie geht es weiter?

Mit der Phase 4 werden wir in die letzte Projektphase einsteigen und die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung (AKV) sowie anknüpfenden Prozesse mit Handlungsempfehlungen für die Bauprozesse definieren. Durch eine anstehende Organisationsänderung im Dezernat für Mobilität müssen wir jedoch die AKV-Definition im Amt für Verkehrsmanagement und im Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau aus dem Projekt streichen und in einer nachgelagerten Bearbeitung außerhalb des Projekts durchführen. Auf Basis von Modellrechnungen und Maßnahmenerstellung (Operationalisierung) werden wir im Anschluss der Phase 4 eine Umsetzungsplanung vorbereiten.

Zuletzt aktualisiert am:
08.10.2021