Headerimage Prozesse und Strukturen

Aufbau eines verwaltungsinternen, zentralen Bauinvestitionscontrollings für wesentliche Großbauprojekte der Stadt Köln

Start:
Ende:

Status:
laufend

Die erste Abfrage bei den betroffenen Dienststellen zu Großbauprojekten über 10 Mio. € mit einer Kostenprognose erfolgte zum 30.06.2020. Im Rahmen des begonnen, regelmäßigen Berichtsprozesses haben wir in 2021 zwei weitere Abfragen durchgeführt. Zudem bauten wir das Verfahren konzeptionell aus. Die Ergebnisse der Abfragen einschließlich der konzeptionellen Überarbeitung und der Entwicklungsperspektive des BIC stellten wir im Januar 2022 dem Verwaltungsvorstand vor. Dieser hat sich für die Weiterentwicklung des BIC-Berichtswesen ausgesprochen.

Gesamtprojektziel:

Unser Ziel ist es, ein verwaltungsinternes und zentrales Bauinvestitionscontrolling für Großbauprojekte der Stadt Köln aufzubauen


Kurzbeschreibung:

Auf die Stadt Köln kommen in den nächsten Jahren aufgrund zahlreicher anstehender Großbaumaßnahmen hohe Investitionen zu. Der städtische Haushalt wird dadurch – teilweise über Jahrzehnte – entweder unmittelbar (durch direkt veranschlagte Investitionen) oder mittelbar (über einen Betriebskostenzuschuss beziehungsweise eine Miete) belastet. Spätestens nach Abschluss einer Maßnahme entstehen zudem haushaltswirksame Folgekosten, wie beispielsweise Finanzierungs- oder Unterhaltungskosten, die ebenfalls zu berücksichtigen sind. Hierfür werden wir ein verwaltungsinternes Berichtswesen zum Bauinvestitionscontrolling (BIC) entwickeln. Dadurch können wir die zukünftigen Belastungen und die damit einhergehenden Risiken besser einschätzen.

Was haben wir erreicht?

Eine erste Abfrage haben wir zum Stichtag 30.06.2020 durchgeführt und darauf aufbauend einen ersten Bericht verfasst. Diesen haben wir anschließend dem Verwaltungsvorstand vorgestellt.
Wir haben das verwaltungsinterne Bauinvestitionscontrolling (BIC) -Berichtswesen entwickelt und eine geeignete Datenbasis aufgebaut, welche auch die Großbauprojekte der Gebäudewirtschaft umfasst. In Gesprächen mit den Beteiligten sowie den bisherigen Abfragen haben wir Erkenntnisse zu inhaltlichen, prozessualen und technischen Entwicklungspotentialen gewonnen. Zu den Stichtagen 31.03.2021 und 30.09.2021 haben wir weitere Abfragen durchgeführt. Dabei wurden bereits inhaltliche Weiterentwicklungen berücksichtigt.
Die Ergebnisse der Abfragen sowie die konzeptionelle Überarbeitung und die Perspektive für die Entwicklung des BIC stellten wir dem Verwaltungsvorstand im Januar 2022 vor. Parallel haben wir mit dem Aufbau eines IT-gestützten Verfahrens begonnen, mit dem die Abfragen künftig unterstützt werden sollen.

Wie geht es weiter?

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Sitzung am 04.01.2022 den Ausbau des BICs, die sich daraus ergebenden Erkenntnisgewinne und seine Entwicklungsperspektive begrüßt. Im nächsten Schritt werden wir die dem BIC zugrunde liegende Informationsgewinnung konzeptionell weiterentwickeln und um weitere Aspekte ergänzen. Wir werden die technische Unterstützung des Prozesses weiter vorantreiben. Geplant ist, dass die in 2022 stattfindenden Abfragen IT-unterstützt erfolgen und so weit wie möglich auf Daten anderer Finanzprozesse zurückgreifen. Ziel ist, dass 60% der befragten Beigeordneten das Bauinvestitionscontrolling als Informationsgrundlage über wesentliche Baumaßnahmen als vollständig oder überwiegend nützlich bewerten. Eine entsprechende Umfrage werden wir am Ende des Projekts im Jahr 2022 durchführen. Die Erkenntnisse aus dem BIC sollen mittelfristig in die Entscheidungsprozesse zu städtischen Großbauprojekten einfließen.

Zuletzt aktualisiert am:
05.05.2022