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Museen, Menschen, Medien

Start:
Ende:

Status:
laufend

Das Shared Service Center ist zum 1. Januar 2022 offiziell an den Start gegangen und besteht aus den Bereichen IT & Digitalisierung, Vergabe & Beschaffung, Compliance sowie Bestandserfassung. Damit ist die erste Phase des Teilprojektes abgeschlossen.

Die Projektleiterin wurde zur Leiterin der neuen Einheit ernannt und kann daher die Etablierung und Weiterentwicklung der Serviceeinheit auf dieser Position in Vollzeit weiterverfolgen. Davon versprechen wir uns eine Verstärkung der Vernetzung und der Wirkungsziele. Auf der Agenda stehen nun u. a. die Besetzung offener Stellen, die Vertiefung der Arbeitsbeziehungen mit den Museen und Instituten sowie die Planung der vordringlichen Unterstützungsbedarfe und Ressourcen.

Die museumsübergreifende Digitalstrategie haben wir erarbeitet, dem Digitalausschuss sowie dem Ausschuss Kunst und Kultur vorgestellt und im Ratsinformationssystem veröffentlicht. Auch die diversen Digitalisierungsvorhaben der Museen und Institute sollen dort zukünftig erscheinen. Das Museumsmagazin ist etabliert. Die themenbezogene Kommunikation über den Museumsstandort haben wir im Rahmen der neuen Content-Strategie auch auf die weiteren Kommunikationskanäle Web, Social Media, Newsletter und Veranstaltungen ausgeweitet. Das Portal "museen.koeln" erfährt einen Relaunch, der sich an der digitalen Standortstrategie ausrichtet. Die kontinuierliche Publikumsforschung werden wir mit dem nationalen Partner KulMon für alle Museen verstetigt.

Im Bildungsbereich konnten wir die Themen "Vermittlung vor Ort" und "Vermittlung digital" implementiert und bis zum Jahreswechsel deutlich erweitern. Die mobile Ausstellung und das Fahrzeug für das Projekt museenkoeln IN DER BOX wurden fertiggestellt und der Presse vorgestellt, erste Einsätze in den Kölner Stadtteilen konnten im Herbst 2021 durchgeführt werden. Für die museumsübergreifenden Bildungsbereiche haben wir Konzepte erarbeitet, die 2022 nun in die Umsetzung gehen. Übergreifende Kommunikationskampagnen werden von 2022 an in den drei Zyklen „Langwelle“, „Mittelwelle“ und „Kurzwelle“ konzipiert und umgesetzt. Hierfür haben wir die Abteilung „Marketing und Kommunikation“ des Museumsdienstes verändert und geht nun mit einem neuen Rollenkonzept an die Aufgabenerfüllung.

Gesamtprojektziel:

In fünf bereits identifizierten Themenfeldern verfolgen wir diese Ziele:

  • Shared Service Center: In dieser Abteilung fassen wir gemeinsame Dienstleistungen für die Museen effizient und effektiv zusammen und erfüllen diese.
  • Museen 2022+: Wir entwickeln eine gemeinsame, digitale Standortstrategie für die Museen und setzen diese um.
  • Dachmarke museenkoeln: Zudem entwickeln wir eine nutzenzentrierte Marketing- und Vertriebsstrategie für den Museumsstandort und setzen diese ebenfalls um.
  • Bildung und Vermittlung: Das in den letzten Jahren entwickelte ganzheitliche Vermittlungskonzept (Outreach, d.h. vor Ort; personal; medial; divers; inklusiv) für unterschiedliche Zielgruppen setzen für sukzessive um.
  • Content: Themenredaktion und Prozesse der Contenterstellung sind in einem Newsroom-Konzept umgesetzt und werden sukzessive gemeinsam mit den Museen weiter ausgebaut.

Kurzbeschreibung:

Um Köln als professionellen und international wettbewerbsfähigen Museumsstandort zu positionieren und zugleich bürgernah in der Stadtgesellschaft zu verankern, schreiben wir gemeinsam mit den Museen und museumsnahen Einrichtungen den Kulturentwicklungsplan programmatisch fort. Dazu haben wir das bisher als Leitprojekt geführte Vorhaben "Museen, Menschen, Medien - neue Strategien für den Museumsstandort" auf Basis der in den Vorprojektphasen gewonnenen Erkenntnisse zu einem Programm ausgebaut. Die funktionierende Struktur haben wir zielgerichtet angepasst und ergänzt. Wir haben die good practices des Projekts in unsere Prozesse integriert und entwickeln uns kontinuierlich weiter. So können wir flexibel auf innere und äußere Auslöser reagieren und dem ständigen Wandel aktiv begegnen.

Was haben wir erreicht?

Die Ergebnis- und Wirkungsziele in den einzelnen Teilprojekten haben wir wie geplant erreicht. Wir verfügen über ein breit angelegtes Spektrum digitaler Anwendungen und Bildungszugänge, haben Prozesse optimiert und die Kommunikation geschärft. Wir sind gewachsen und unser Team verfolgt gemeinsame Ziele. Coronabedingte, zeitliche Verzögerungen konnten wir durch geschickte Umplanungen aufgefangen; inhaltliche Anpassungen waren nicht erforderlich. In den Teilprojekten, in denen wir die Projektziele der ersten Phase (Leitprojekt) bereits vollständig erreicht haben, sind wir in die zweite Phase des Programms (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) eingetreten. Über die Verstetigung des Erreichten hinaus wollen wir unsere Arbeitsergebnisse in Breite und Tiefe optimieren.

Wie geht es weiter?

Wir werden agile Arbeitsweisen und projekthafte Umsetzungen auf die gesamte Dienststelle übertragen. Unsere Erfahrungen im Leitprojekt geben wir bereits stadtweit an interessierte Kolleg*innen anderer Dienststellen weiter. Ebenso integrieren wir Erkenntnisse aus anderen Projekte und Fortbildungen, die insbesondere aus den Veränderungsprozessen entstehen, aktiv in unsere kontinuierlichen Weiterbildungsprozesse mit ein. Unsere Erfahrungen aus den Digitalisierungsprojekten werden wir zielgerichtet in den Kreis der Museen und museumsnahen Institutionen tragen.

Wir wollen gemeinsame Standards erproben und definieren, die es uns ermöglichen, den Museumsstandort in seiner Gesamtheit nach vorne zu bringen und die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen. Wir verstärken die Zusammenarbeit mit dem städtischen IT-Dienstleister und der Stabstelle Digitalisierung sowie allen anderen Querschnittsdienststellen in der Verwaltung. So werden wir gemeinsam mit den Museen und den museumsnahen Einrichtungen die stufenweise Umsetzung des Programms „Museen, Menschen, Medien“ bis 2025 fortsetzen.

Zuletzt aktualisiert am:
05.05.2022